MAD – Ministerium
für angewandtes Design


Die Bachelorarbeit entwirft ein fiktives staatliches Ministerium und fragt, was passiert, wenn Design zur institutionellen Verantwortung wird. In einer Ausstellung wurden fünf spekulative Artefakte und eine begleitende Thesis gezeigt, die eine Zukunft im Jahr 2075 verhandeln. Design erscheint hier nicht als dekorative Praxis, sondern als politisches Werkzeug, das Welt gestaltet. Die Arbeit lädt dazu ein, Gestaltung als gesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und die Rolle von Designer*innen im Spannungsfeld von Macht, Verantwortung und Zukunft neu zu denken.

Speculative Design 
Grafik Design 
Story Telling
Ausstellung
CI
Wissenschaftliche Arbeit

Fotos: Jasper Wessel& Felix Müller

Theoretische Bachelorarbeit als PDF



Gründungsdokument des MAD
2025

Archivsignatur 25-GR-001

Am 8. Dezember 2025 stimmte der damalige Bundeskanzler Friedrich Merz der Gründung des MAD zu. Das Ministerium wurde anschließend offiziell im Bundestag eingerichtet, wodurch der politische Charakter von Design anerkannt wurde. Dieser Beschluss bildete die Grundlage für die Arbeit des MAD und führte zur institutionellen Verankerung sowie zur Verbeamtung von Designer*innen.


Erstes Beteiligungsprogramm
2032


Archivsignatur 34-GR-045

Was 2034 als Pilotprojekt begann, ist mittlerweile fester Bestandteil des MAD. Menschen aus der Bevölkerung werden zufällig ausgelost, um ein Jahr lang im Ministerium zu arbeiten. Während damals noch per Brief ausgewählt wurde, erfolgt die Auslosung heute über die App „Parti“, die ihnen vom Wählen bekannt sein sollte. Durch diesen transdisziplinären Ansatz hat das Ministerium neue Arbeitsweisen in der Politik etabliert und die Entwicklung von Problemlösungen partizipativ gestaltet.





Tagesschau
2044

Archivsignatur 34-GR-045

Was 2034 als Pilotprojekt begann, ist mittlerweile fester Bestandteil des MAD. Menschen aus der Bevölkerung werden zufällig ausgelost, um ein Jahr lang im Ministerium zu arbeiten. Während damals noch per Brief ausgewählt wurde, erfolgt die Auslosung heute über die App „Parti“, die ihnen vom Wählen bekannt sein sollte. Durch diesen transdisziplinären Ansatz hat das Ministerium neue Arbeitsweisen in der Politik etabliert und die Entwicklung von Problemlösungen partizipativ gestaltet.



Erste multidisziplinäre Leitung
2057

Archivsignatur 57-RE-006

2057 wurden erstmals sechs Minister*innen gewählt, die aus unterschiedlichen Disziplinen und beruflichen Kontexten stammten. Mit dieser Öffnung entwickelte sich das MAD zu einer breiter aufgestellten Schnittstellenbehörde, die komplexe gesellschaftliche Aufgaben aus mehreren Perspektiven bearbeitet. Sein Name blieb bestehen, da die Arbeitsweise weiterhin auf Design beruht – vom vernetzten Denken bis zur Prozessgestaltung.




Parti (Version 1.0)
2066

Archivsignatur 66-PT-013

Parti, entwickelt vom MAD, ist längst ein vertrauter Name: Jede*r kennt es, jede*r nutzt es. Schon die erste Version machte politische Teilhabe niedrigschwellig, ortsunabhängig und in Echtzeit erlebbar. Sie bündelte Meinungsbilder, machte Mitgestaltung spürbar und leitete eine Wende in der politischen Landschaft ein. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass durch den Einsatz von Parti die Zufriedenheit der Bürger*innen mit politischen Prozessen signifikant gestiegen ist.